Ubuntu Gnome 15.04

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Was macht denn eigentlich Gnome? Gute Frage oder? Nutzt das noch wer? Die ganzen Ubuntu-Mates und LinuxMints da draussen machen es einem ja echt schwer. Das war mal DER Desktop! Zwei Lager gab es: KDE und Gnome. Wobei Gnome ja eher die cooleren waren :P

Da ich in letzter Zeit immer mal wieder auf den Gnome Desktop gestoßen bin, aktuell aber kein System habe auf dem das ganze läuft, dachte ich mir heute: Das muss mal wieder installiert werden. Was ich dann natürlich auch getan habe: Ubuntu Gnome 15.04

Zur Installation selber lässt sich eigentlich nicht viel sagen: next -> next -> next -> yes -> next ….. jeder der Ubuntu schon mal installiert hat weiß wovon ich spreche. Beim Ubuntu Server ist es sogar noch schlimmer .. äh besser.

Nach der Installation, welche übrigens aus der Live Umgebung heraus gestartet wird, fällt mir direkt auf, dass mein Keyboard nicht auf Deutsch eingestellt ist. Ich denke mir schon geht der Stress wieder los, noch gebrandmarkt von der Installation der Distribution EvolveOS ,öffne die Systemeinstellungen -> Region und Sprache und füge unter Eingabequellen Deutsch hinzu und alles geht. Kein Neustart, kein schließen der offenen Programme, selbst in meinem geöffneten Terminal kann ich einfach in Deutsch weiter schreiben ….

Jetzt werden sich viele vielleicht denken: Wow er hat die Sprache umgestellt.

Wenn ihr fast täglich eine Distribution testet, wird euch auffallen, dass Maus und Tastatur die meisten Probleme verursachen. Und ich somit echt überrascht bin, wenn mal was auf Anhieb funktioniert.

Weiter ging es bei mir mit der Installation der VMware Tools. Auch hier gibt es kein Problem zu vermelden. Selbst das Umschalten der Auflösung über die VMware Fullscreen Option funktioniert fast ohne Probleme, man muss lediglich einmal auf dem Desktop einen Rechtsklick ausführen.

Das Bedienkonzept von Gnome 3 ist für viele ja das Hauptproblem, weshalb Distributionen wie LinuxMint und Ubuntu-Mate heutzutage so große Erfolge feiern. Der Desktop selber dient nicht mehr als Ablagefläche, sondern stellt nur noch einen Anwendungsstarter zur Verfügung, welcher dann für die Interaktion mit dem System sorgt. Für mich ist das eigentlich vollkommen in Ordnung, da ich meinen Desktop sowieso nur ca 20 Sekunden sehe bevor ich meinen Browser öffne. Insofern finde ich, dass Konzept eigentlich recht spannend, da es mal was neues ist. Ich werde die nächste Zeit mal versuchen mich darauf einzulassen. Mal schauen wie das funktioniert.

Ich bin gespannt.