Mageia 5 RC

mageia_logo

Bei den ganzen Debian 8 und Ubuntu 15.04 Veröffentlichungen hätte ich fast das Mageia 5 RC Release übersehen. Mal schön nicht über Ubuntu oder Debian zu berichten.

Wer die Distribution nicht kennt: Mageia hat sich 2010 aus dem Mandriva Projekt heraus gegründet. Wer Mandriva jetzt nicht kennt, dem ist nicht mehr zu helfen. Ne. Eigentlich nicht so wild. So sonderlich beeindruckend war die Distribution auch nicht, was auch schon zeigt, dass es sie nicht mehr gibt.

Mageia 5 hat beinhaltet ein paar spannende Neuerungen wie z.B.:

  • Btrfs ist jetzt das primäre Dateisystem
  • UEFI Unterstützung
  • Update von RPM auf Version 4.12.0.1
  • Kernel 3.19.4
  • KDE 4.14.3
  • Gnome 3.14.3

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich Mageia noch nie eingesetzt habe. Ich hatte Mandriva früher mal im Einsatz, war aber nie wirklich zufrieden mit der Distribution. Mageia 5 schau ich mir mal an und werde dann natürlich darüber auch hier berichten.

Jetzt erstmal die Release Notes zu Magei 5 RC, die findet ihr unter folgendem Link: https://wiki.mageia.org/en/Mageia_5_rc

Und hier die offizielle Ankündigung: http://blog.mageia.org/de/

Ubuntu 15.04 veröffentlicht

ubuntu15-04

Da ist es also endlich. Es gab ja im Vorfeld viele Berichte zu Ubuntu 15.04 und das auch zurecht. Ubuntu 15.04 hat viele spannende Neuerungen unter der Haube und ich kann jedem das Update nur empfehlen.

Wer vor dem Upgrade nochmal über die Release Notes schauen möchte findet diese hier: https://wiki.ubuntu.com/VividVervet/ReleaseNotes

Download der Images unter diesem Link: http://releases.ubuntu.com/15.04/

Und wer ein wenig Hilfe bei dem Upgrade von einer früheren Ubuntu Version braucht findet in dem Artikel Unterstützung: Ubuntu Upgrade

In diesem Sinne viel Spaß beim upgraden

Zeigergeschwindigkeit unter Ubuntu einstellen

Ja. Das ist ein echtes Problem. Von diesen gibt es unter Linux noch das ein oder andere. Probleme, die seit Jahren nicht behoben werden. Die Zeigergeschwindigkeit.

Wer wie ich mit einem Notebook arbeitet, dem dürfte schon aufgefallen sein, dass die Zeigergeschwindigkeit nicht unbedingt mit den Mauseinstellungen übereinstimmt. In meinem Fall ist mir die Geschwindigkeit einfach zu schnell. Wirft man also einen Blick in Mauseinstellungen bekommt man aber folgendes Bild:

mauseinstellungen

Beschleunigung und Empfindlichkeit stehen hier eindeutig auf Langsam und Niedrig, was nicht wirklich dem Verhalten des Mauszeigers entspricht. Eigentlich sollte sie sich bei dieser Einstellung fast gar nicht mehr bewegen. Zum Glück kann man hier ein wenig tricksen.

Geschwindigkeit reduzieren

Möchte man die Maus wie ich langsamer haben kann man folgende Schritte durchführen. Zunächst lässt man sich die auf dem PC angeschlossenen Eingabegeräte anzeigen mit dem Befehl

xinput -list

Die Ausgabe sollte in etwa so aussehen

xinput

Hier werden euch alle Eingabegeräte angezeigt. Für uns wichtig ist der erste Bereich mit „Virtual core pointer“. Unsere Maus identifizieren wir hier über den Namen. Wenn es ein Touchpad ist heißt es auch zu 99% Touchpad. Wenn ihr eine Steelseries Maus habt, heißt sie auch so. Wollen wir jetzt für ein Eingabegerät die Geschwindigkeit ändern, können wir das mit diesem Befehl bewerkstelligen

xinput set-prop "ID eurer Maus" "Device Accel Constant Deceleration" 7

Die ID wird euch in der Liste angezeigt. Sieben ist hier ein guter Mittelwert. Nach oben wird es schneller, nach unten langsamer. Der Befehl hält nur bis zum nächsten Neustart. Danach ist alles beim Alten (also falsch wie oben gelernt). Um das ganze nach einem Neustart nicht immer wieder eingeben zu müssen hilft uns ein kleines Script. Wir wechseln in den Ordner /etc/X11 und erstellen folgendes Verzeichnis

sudo mkdir xorg.conf.d

In diesem Verzeichnis legen wir die Datei 50-mouse-deceleration.conf an

sudo nano 50-mouse-deceleration.conf

Der Datei fügen wir folgenden Inhalt hinzu

Section "InputClass"
     Identifier   "unsere Maus"
     MatchProduct "der Name unserer Maus nicht die ID"
     Option       "ConstantDeceleration" "7"
EndSection

Das ganze speichern wir mit Strg+O und beenden Nano mit Strg+X. Jetzt haben wir auch nach dem Neustart eine „funktionierende“ Maus.

Univention UCS Server kostenlos verfügbar

univention_9

Heute erreichte mich die Mail mit der Ankündigung eines neuen Preis- und Lizenzmodells von Univention. Der UCS ( Univention Corporate Server ) ist ab sofort in der Core Edition kostenlos verfügbar.

Ich hatte den UCS ja bereits hier getestet und war, bis auf ein paar Kleinigkeiten, auch ganz angetan von dem Server. Warum ich ihn bisher nicht eingesetzt hatte? Das Lizenzmodell. Es gibt genug Alternativen, die mit besseren Lizenzmodellen locken wie z.B. ClearOS, bei dem man einfach Services dazu kauft.

Das wurde jetzt aber geändert, also steht einem zukünftigen Einsatz auch nichts mehr im Wege.

Die UCS Core Edition ersetzt die ehemalige „free for personal use“ Lizenz und ermöglicht es so UCS in Unternehmen einzusetzen. Des Weiteren muss man keine Maintenance Subskriptionen mehr kaufen. Lediglich Anwender, die auf einen längeren Lifecycle, Support und Produkthaftung setzen möchten, können eine kommerzielle Subskription kaufen. Sicherheitsupdates und Upgrademöglichkeiten stehen auch für die Core Edition zur Verfügung.

Wer sich noch ausführlicher über die Preise informieren möchte, findet alles wissenswerte unter folgendem Link: https://www.univention.de/produkte/preise/

„The Banner Saga“ für Linux verfügbar

Das geht in letzter Zeit ganz schön rund bei den Veröffentlichungen der Linux Spiele. Ich hab ja das Gefühl, dass Steam bzw. Valve da ein wenig dahinter ist, dass sie ihr SteamOS auch mit Spielen voll bekommen.

„The Banner Saga“ ist ein Kickstarter finanziertes Projekt , welches zuerst für Mac OS X und Windows veröffentlicht wurde. Das Spiel hatte sich das Ziel von 100.000 USD gesetzt, am Ende des Tages sind dann 725.000 USD draus geworden. Kein schlechter Einstieg. Wollen wir mal hoffen, dass auch was gutes dabei raus gekommen ist. Der Entwickler hinter dem ganzen heißt Stoic und setzt sich aus ehemaligen Bioware Mitarbeitern zusammen.

Das Spiel ist in der Wikinger Zeit angesiedelt und spielt sich im Stile von Final Fantasy, also ein Runden basiertes Kampfsystem. Dabei ist der Kern des Spiels ein Single-Player-Kampagne, die es zu bewältigen gilt. Hier mal der Trailer:

und ein erster Einstieg in das Spiel

Wer jetzt direkt zuschlagen möchte findet das Spiel auf Steam. Hier die offizielle Ankündigung: http://steamcommunity.com/games/237990/announcements/detail/163595843873577531

Ubuntu Phone auf dem OnePlus One

oneplusone

Das OnePlus One ist ab heute ohne Einladung verfügbar. Bisher brauchte man ja eine Einladung bzw. es konnte nur jeden Dienstag ohne Einladung erworben werden. Nach dem Sinn dahinter frag ich jetzt mal nicht. Sicher war das System am Anfang super um künstlich Interesse zu generieren, es aber so lange durch zu ziehen … ich weiß ja nicht.

Naja. Ab heute könnt ihr es nun auch an allen anderen Tagen kaufen. Find ich persönlich jetzt nicht so spannend ABER auf der Kiste läuft Ubuntu Phone. Zwar nicht von Haus aus aber mit ein wenig Bastelei bekommt das jeder zum laufen. Da sieht die Sache schon wieder anders aus.

Für 299$ also ca. 278€ bekommt ihr somit ein immer noch sehr potentes Smartphone und könnt auch noch einen Abend (oder zwei) damit verbringen um Ubuntu darauf zum laufen zu bekommen. Ein paar Einschränkungen gibt es allerdings: Kamera, BT und Kopfhörer funktionieren im Moment noch nicht. Der Rest scheint zu laufen. Interesse? Dann schaut doch mal bei dem offiziellen Post im OnePlus Forum rein -> https://forums.oneplus.net/threads/wip-ubuntu-touch-for-oneplus-one.266170/

ESXi VM zu ProxmoxVE konvertieren

Ausgangslage: Wir haben einen ESXi am laufen und wollen die VMs auf einen ProxmoxVE umziehen. Hier ist ein wenig Vorarbeit notwendig, es geht aber schneller und einfacher als gedacht.

Vorbereitung

Zunächst verbinden wir uns mittels des VMware vSphere Clients zu unserem ESXi. Dort wählen wir die VM, welche umgezogen werden soll und gehen zu Datei -> Export -> OVF-Vorlage exportieren …

esxi2

Wichtig hierbei: Die VM muss ausgeschaltet sein, sonst ist der Punkt nicht verfügbar. Wir geben nun Name und Verzeichnis an und drücken OK. Jetzt sollte die Vorlage erstellt werden, was in der Regel einen Moment dauert.

esxi3

Ist das ganze beendet kopieren wir die Datei test.vmdk auf unseren ProxmoxVE Server in ein beliebiges Verzeichnis. Das kann man von Windows aus am besten mit WinSCP machen, von Linux aus sollte es jedem klar sein wie ich mittels ssh eine Datei kopiere.

Ist die Datei kopiert, erstellt man auf dem ProxmoxVE eine neue VM. Hier müsst ihr eigentlich auf nichts achten bzw. könnt diese so konfigurieren wie es euch beliebt oder wie die VM, welche wir ja gerade kopieren, vorher ausgesehen hat.

Wenn die VM erstellt ist wandeln wir unsere .vmdk Datei in eine .qcow2 Datei um. Dies geschieht über folgenden Befehl direkt auf dem ProxmoxVE. Wechselt zur Eingabe des Befehls am besten in das Verzeichnis in dem auf die .vmdk liegt.

qemu-img convert -f vmdk test.vmdk -O qcow2 test.qcow2

Der Vorgang dauert einen Moment und ihr bekommt keine Fortschrittsanzeige. Also geduldig bleiben. Bei sehr großen VMs kann es auch sehr lange dauern.

Ist die Datei konvertiert solltet ihr jetzt eine zusätzliche Datei mit dem oben angegebenen Namen in eurem Verzeichnis liegen haben. Diese kopieren wir jetzt in das Verzeichnis eurer neu erstellten VM

cp test.qcow2 /pfad/zur/vm/vm-vmdID-disk-1.qcow2

Hier müsst ihr darauf achten, den genauen Pfad eurer VM anzugeben und die vmID gegen die von euch verwendete zu tauschen. In der Regel vergibt Proxmox die IDs fortlaufend und beginnt meist mit 100.

Sobald der Kopiervorgang beendet wurde könnt ihr eure VM starten. Das System sollte ohne Probleme booten.

Eine Woche mit: Parsix GNU/Linux

Heute geht es mal um einen Test von Parsix GNU/Linux. Die auf Debian basierende Distribution setzt auf einen angepassten Gnome 3 Desktop und verspricht ein besseres Bedienkonzept. Parsix liegt mittlerweile in Version 7 vor und richtet sich dabei nach ihrem Unterbau, Debian Wheezy 7.0.

Bootet man in die Live-CD bekommt man einen aufgeräumten Desktop angezeigt.

parsix

Was hiebei direkt auffällt ist, dass wir Desktop Icons haben, die ja es ja so erstmal nicht unter dem klassischen Gnome 3 gibt. Dateien auf den Desktop kopieren, da meint man nicht das man da 2015 noch drüber spricht. Für mich echt unverständlich wieso das in Gnome 3 nicht als Standard vorhanden ist. Man muss erst das TweakTool installieren um die Funktion nachzurüsten …

Will man das System installieren ruft man dazu also den mitgelieferten Installer auf. Hierbei handelt es sich um den typischen Debian Installer, welcher sich in der Funktionsweise von dem unter Ubuntu verwendeten unterscheidet. Man muss mehr Hand anlegen und z.B. die Partitionierung selber durchführen. Finde ich eigentlich nicht schlecht, da ich selten die vorgeschlagenen Partitionen der Installer verwende.

parsix2

Danach kann man die Installation starten. Im weiteren wird man nach Benutzer, Passwort und Hostnamen gefragt. Wählt die zuvor angelegte Partition aus und die Installation beginnt. Kein vergleich zu früher. Alles sehr einfach und aufgeräumt gehalten.

parsix3

Da man während der Installation nicht nach Sprache und Zeitzone gefragt wird, muss das nachträglich nach der Installation umgestellt werden. Dies geht am besten über Einstellungen -> Region und Sprache. Dort einfach die gewünschte Sprache auswählen. Deutsch ist schon installiert und muss nur ausgewählt und nicht nachgeladen werden. Praktisch. Zur Übernahme der Einstellungen ist jedoch ein Abmelden notwendig.

Als nächstes sollte man das System via apt-get updaten. Das ein oder andere Update ist auch bereits vorhanden.

parsix4

Installierte Programme

Sind alle Updates gemacht und man hat das System bereits neu gestartet, sollte eigentlich alles laufen. Ich konnte bei mir keine Probleme feststellen, außer das ich die Parsix Taskbar nicht mehr habe. Mir wird nur noch die Standard Gnome 3 Taskbar angezeigt. Keine Ahnung woran das bei mir liegt.

Schaut man sich die Programme an entdeckt man ein paar Besonderheiten. So kommt das System z.B. mit einem vorinstallierten Adobe Flash Player daher. Als Standard Browser kommt Iceweasel zum Einsatz. Mitgelieferter Videoplayer ist VLC. Das überrascht. Aber da den eh jeder installiert ist es meines Erachtens die richtige Wahl. Des Weiteren findet man Inkscape, MidnightCommander, FileZilla und VirtualBox in den Programmen vor. Sehr gute Auswahl. Das wären alles Programme, die ich nachinstallieren würde.

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Fazit

Parsix GNU/Linux bietet einen spannenden Ansatz. Die Distribution bietet nicht nur aktuelle Software, sondern trifft auch mal eine andere Auswahl der Programme. Hinzu kommt ein sechs monatiger Update-Zyklus und die von Debian bekannte Sicherheitsrichtlinie. Alles in allem wird so aus der Distribution eine echte Alternative zu Ubuntu. Ein Test lohnt sich!

Ubuntu Mate findet Hardware-Partner

Ubuntu Mate hat einen Hardware Partner gefunden. Das bedeutet, dass man in Zukunft Notebooks und PCs mit vorinstalliertem Ubuntu Mate kaufen kann. Bei dem Hardware-Partner handelt es sich um das Startup Entroware.

Entroware ist eine britische Firma, welche bisher Notebooks und PCs mit Ubuntu anbietet. Die Firma funktioniert ähnlich wie z.B. mysn.de. In der Tat werden teilweise sogar die gleichen Barebones verwendet. In der offiziellen Ankündigung des Ubuntu Mate Projekts wird zunächst von einem Notebook gesprochen, welches dann in naher Zukunft mit Ubuntu Mate bestellt werden kann.

orion_ubuntu_mate

Dabei handelt es sich um das Orion, welches unter folgendem Link zu finden ist: https://www.entroware.com/store/orion. Beachtet bitte das die Ubuntu Mate Option im Moment noch nicht zur Verfügung steht, die Tage aber kommen soll.

Ich konnte nicht erkennen, dass Entroware nicht nach Deutschland liefert.

Twitter Client für den Terminal – Rainbowstream

rainbowstream

Nen Twitter Client für den Terminal. Total gut. Quasi ein „must have“ für jeden ambitionierten Linux User. Installation, total einfach.

sudo apt-get install python-dev libjpeg-dev libfreetype6 libfreetype6-dev zlib1g-dev python-pip

Danach

sudo pip install rainbowstream

Starten über den Terminal

rainbowstream

Nach dem Start öffnet die Anwendung ein Browser für den Zugriff auf Twitter, welchen die App anfordert. Code im Terminal eingeben und los gehts. Ich bin begeistert. Merkt man oder?

Link zum Projekt: https://github.com/DTVD/rainbowstream

Ubuntu Update auf 15.04

Ubuntu 15.04 steht vor der Tür. Neuinstallation oder Upgrade ist die Frage. Ich persönlich habe hier noch ein Ubuntu 14.04 laufen, welches  ich jetzt mal upgrade.

ubuntu_upgrade

 

Zunächst ist es wichtig, dass ihr die aktuellsten Updates installiert habt.

sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

Wenn die Updates installiert sind solltet ihr sicher sein, dass ihr ein aktuelles Backup eures Systems habt. Theoretisch kann ja immer mal was schief gehen. Des Weiteren kann es zu Problemen mit eingebundenen PPAs kommen. Solltet ihr hier was exotisches verwenden, schaut euch die Abhängigkeiten vorher an. Alles überprüft? Wir benutzen jetzt mal nicht den Terminal sonder rufen folgenden Punkt auf

 Systemeinstellungen -> Anwendungen & Aktualisierung -> Aktualisierungen

ubuntu_upgrade1
Dort setzen wir den Haken bei „Vorabveröffentlichte Aktualisierungen“ und wählen unten unter „Über neue Ubuntu-Versionen benachrichtigen“ -> „Für jede neue Version“ aus. Folgendes Fenster bekommen wir dann angezeigt. Das ist lediglich APT welches uns informiert, dass die Quellen neu geladen werden müssen. Also „Neu laden“ klicken.

ubuntu_upgrade2

 

Daraufhin bekommen wir dann auch direkt gemeldet, dass neue Aktualisierungen verfügbar sind.

ubuntu_upgrade3

Haben wir das erste Update installiert, werden wir, wenn die Aktualisierungsverwaltung erneut gestartet wird, auf das System-Update hingewiesen

ubuntu_upgrade4

 

Damit startet die Aktualisierung. Wie ich oben erwähnt hatte, bekommt man auch direkt die Meldung über die deaktivierten Paketquellen

ubuntu_upgrade5

 

Einfach bestätigen und weiter den Anweisungen folgen. Dabei sollten eigentlich keine weiteren Probleme auftreten. Am Ende habt ihr ein aktuelles System.

BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition verfügbar

aquaris-e-4.5-ubuntu

Vor 2 Tagen war es soweit: Das BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition startete in den offiziellen Verkauf. Bis dato war das Smartphone nur über sogenannte „Flash Sales“ erhältlich, jetzt kann es über den Store bestellt werden.

Deutscher Online Shop

Das Ubuntu-Smartphone BQ Aquaris E4.5 kostet dort 169,90 Euro. Versandkosten werden keine erhoben. Hier nochmal die Spezifikationen:

  • 1,3 Ghz Mediatek Quad-Core CPU
  • 1 GB RAM
  • 8 GB interner Speicher per Micro-SD erweiterbar auf bis zu 32 GB
  • Dual-Micro-SIM
  • 8 Megapixel-Kamera auf der Rückseite
  • 5 Megapixel-Kamera auf der Vorderseite
  • 4,5 Zoll Display mit 540 x 960 Pixel

Wer also das neue Ubuntu System mal testen mag, macht hier denke ich nichts falsch. Der Preis ist angemessen und man bekommt ein aktuelles Smartphone dafür.

Dell XPS 13 Developer Edition

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Dell hat die Verfügbarkeit seines XPS 13 Developer Edition bekannt gegeben. Im Klartext heisst das, dass es das Modell jetzt doch mit Linux gibt. Ich hatte ja hier schon ein wenig spekuliert. Das zeigt dann mal wieder, dass in dem Laden keiner weiss was der andere macht ….

Naja da ist es also das Dell XPS 13 Developer Edition. Los gehts ab ca. 900€ das teuerste Modell gibt es für 1529€

Interesse? Dann schaut euch das ganze unter folgendem Link an: http://www.dell.com/de/unternehmen/p/xps-13-linux/pd

Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass es bei der „normalen“ Version Probleme mit der Installation von Ubuntu gibt. Kein Sound, Netzwerk sowie einige andere Treiber funktionieren da nicht so wie sie sollen. Das Problem umgeht Dell indem es für die Developer Edition ein eigenes Treiber Paket für Ubuntu 14.04 anbietet. Wenn ihr also vorhabt ein anderes System ausser Ubbuntu auf der Kiste zu installieren, kann es Probleme geben. Wohl gemerkt „kann“. Die weitere Frage die sich daraus ergibt ist, wie sieht es mit Updates aus? Dell rühmt sich ja selber gern damit eng mit den Upstream-Entwicklern zusammen zu arbeiten, was jedoch nicht heisst, dass morgen die aktuellen Treiber im Kernel zur Verfügung stehen. Das kann schon mal dauern. Wollen wir mal hoffen, dass es hier nicht so ist.